Buch „Sinnerfahrung und Todesbewusstsein“

 

Existentielle Fragen „werden nicht gelöst wie mathematische Aufgaben; die Fragwürdigkeit des Fraglichen wächst, je ernsthafter das Denken sich darauf einlässt.“ (Eugen Fink)

Im Rahmen meiner Promotion habe ich mich intensiv mit den Fragen nach Grenzerfahrungen, Sterben und Tod beschäftigt.

Grenzerfahrungen wie Leid, Sterben und Tod werfen die Frage nach dem Sinn auf: die Frage nach dem Sinn des Lebens, des Leids und des Todes. Wie kann der Mensch Verlust, Schmerz und Leid bewältigen? Wie kann er todesnah ein gelingendes Leben erfahren?

Meine Doktorarbeit geht diesen Fragen im Kontext der Weltreligionen, der Philosophie und der Psychologie nach und zeigt auf der Grundlage der Logotherapie Zugänge zu einer existentiellen Sterbebegleitung auf, die ein menschenwürdiges Sterben und ein existentiell hilfreiches Todesverständnis ermöglichen.

Die Arbeit wurde 2004 im Wissenschaftsverlag Peter Lang, Frankfurt a.M. veröffentlicht.

Im selben Jahr wurde dieser Arbeit der Lorenz-Werthmann-Preis des Deutschen Caritasverbandes verliehen.

Sie können das Buch zu einem reduzierten Autorenpreis von 35 € (zzgl. Verpackung und Versand (als Büchersendung) 5 €) erwerben.

Wesentlich ist es, „menschliche Antworten als vorläufige Entgegnungen zu verstehen, als endliche Versuche, das unendliche Problem anzugehen und die Weltnacht ein kleines Stück weit mit dem Flackerschein unseres begrenzten Geistes zu erhellen.“ (Eugen Fink)

 

 

Michels, S., Sinnerfahrung und Todesbewusstsein. Der Mensch in der Auseinandersetzung mit Leiden, Sterben und Tod. Peter Lang Verlag: Frankfurt a.M. 2004