AKTUELLE TERMINE:

RAUM für PRÄSENZ 2020

  1. „Vom Achtsamen Sprechen und Achtsamen Zuhören“: Do., 16. Januar 2020, 19 – 20.30 Uhr

Gespräche können eine Nahrungsquelle sein. In jeder Kommunikation nehmen wir sowohl die eigenen Gedanken, unsere Art des Sprechens und Handelns wie auch die des Anderen in uns auf. Wir konsumieren all das. Und nährt es mich? Stärkt es oder schwächt es mich?

Wir können, wenn wir gewahr sind, auf achtsame Weise kommunizieren und dadurch Klarheit und Mitgefühl in uns stärken und im Anderen. Alles bedarf der Nahrung, damit es fortbestehen kann, auch Liebe, Hass oder Leiden.

Ideal wäre es, wenn wir ein Sprechen finden, das uns ermöglicht, während des Sprechens in der Erfahrung zu bleiben. Anstatt über etwas zu reden. Ebenso das Achtsame Zuhören: es ist eine wesentliche kommunikative Kompetenz und erfordert ein hohes Maß an Konzentration. Sie ist Hingabe an den Anderen.

  1. „Vom Sinn der Scham- und Schuldgefühle“: Do., 13. Februar 2020, 19 – 20.30 Uhr

In ihrer „gesunden“ Form schützt Scham die Unversehrtheit der eigenen Persönlichkeit, dient der Wahrung der eigenen Grenzen und der Respektierung der Grenzen Anderer.

Beschämung dagegen ist ein vernichtendes Gefühl und trennt ab: von sich selbst und den eigenen Gefühlen. Aber auch von den Ressourcen. Scham isoliert und macht einsam.

Scham und Schuldgefühle hängen eng zusammen und bedingen sich gegenseitig. Den Sinn und die Funktion von Schuldgefühlen zu erkennen, kann entlastend wirken.

  1. „Von der Kraft in der Krise“: Do., 12. März 2020, 19 – 20.30 Uhr

Wir brauchen Herausforderungen, um uns weiterzuentwickeln. Dazu ist es erforderlich, dass wir ab und zu in Situationen geraten, in denen wir (erstmal) mit den „alten Rezepten“ scheitern. Das bedeutet, dass wir nur lernen, Probleme zu lösen, wenn wir auch welche gehabt haben.

Keine Probleme zu haben ist also katastrophal.

Wenn Probleme allerdings so groß sind, dass wir sie nicht alleine lösen können, erscheint es uns oft auch als katastrophal. Dann brauchen wir die Unterstützung anderer, um sie zu lösen. Oder um eine Haltung zu entwickeln, ihnen Stand zu halten.

  1. „Von Bildern im Sterbeprozess“: Do., 30. April 2020, 19 – 20.30 Uhr

Ein 42-jähriger Mann, der nie zuvor in seinem Leben gemalt hat, beginnt im Sterbeprozess zu malen. 8 Bilder sind sein Vermächtnis: Seine Bilder geben uns Einblicke in seine inneren Prozesse und sein Erleben.

 

  1. „Vom Aufruhr im Kopf: Pubertät und Neurowissenschaft“: Do., 28. Mai 2020, 19 – 20.30 Uhr

Die Eltern sind doof, die Schule nervt und das Leben ist eine große Baustelle: Pubertät. Der Körper verändert sich jeden Tag ein bisschen und im Gehirn geht einiges durcheinander. Es ist eine Zeit der (großen) Herausforderungen, sowohl für die Heranwachsenden als auch für alle daran Beteiligten.

Ein Mythos besagt, dass Pubertierende von Hormonen „überschwemmt“ werden. Dank der Neurowissenschaft weiß man heute, dass das, was Pubertierende durchleben, hauptsächlich das Ergebnis eines Umbauprozesses im Gehirn ist.

Das Wissen um die Änderungen, die sich dort abspielen, kann helfen, das Zusammenleben und Zusammen-Wachsen zu erleichtern.

 

 

  1. „Achtsamer Umgang mit Stress: die Wellen des Lebens reiten“: Do., 18. Juni 2020, 19 – 20.30 Uhr

„Du kannst die Wellen nicht aufhalten, aber Du kannst lernen auf ihnen zu reiten.“

(Jack Kornfield)

Stress ist zunächst nichts weiter als ein Überlebensprogramm aus der Steinzeit.  D.h. die Stressreaktionen des Körpers sind nichts anderes als ein steinzeitliches Notfallprogramm, das dazu dient, unser Überleben in lebensbedrohlichen Situationen zu sichern. Nun trifft aber das alte steinzeitliche Programm, an dem sich bis heute wenig geändert hat, auf die „Digitalzeit“ und macht uns deutlich, dass uns weniger das Mammut bedroht als unsere eigenen Gedanken, Vorstellungen und Muster. Stress ist subjektiv und häufig selbst initiiert. Diese Mechanismen zu durchschauen, ist hilfreich und Veränderungen in der „Stresszentrale“ können wohltuend sein…

 

  1. „Die Kraft der Präsenz“: Do., 16. Juli 2020, 19 – 20.30 Uhr

Die eigene Präsenz ist WESENtlich. Denn alles, was wir in unserem Leben tun (oder lassen), bekommt seine besondere Wirksamkeit erst durch die Kraft der Präsenz. Um zum Beispiel Klarheit und Einklang in unsere verbale und nonverbale Kommunikation zu („Körpersprache“) bringen, kann das Einüben von körpernahen Zugängen zur Präsenz enorm hilfreich sein. Denn was uns wirklich verändert, sind unmittelbare Erfahrungen, die unseren Körper und unsere Sinne miteinbeziehen.  Es ist die gesammelte, gegenwärtige und zugewandte Präsenz, die uns in allen beruflichen und privaten Lebensbereichen stärkt und wachsen lässt.

 

  1. „Marshall Rosenberg und Buddha: Gewaltfreie Kommunikation (GFK). Grundlagen und Hintergründe“: Do., 17. September 2020, 19 – 20.30 Uhr

Die Gewaltfreie Kommunikation (GFK), die Marshall Rosenberg begründet hat, beinhaltet nichts Neues; alles was in die GFK integriert wurde, ist schon seit Jahrhunderten bekannt: „Ich habe einen Großteil meiner Ideen von Buddha geklaut.“ (M. Rosenberg). Und dennoch, oder: gerade deshalb ist die GFK eine radikale Weise, unsere kommunikativen Fähigkeiten, das Sprechen ebenso wie das Aktive Schweigen im Zuhören, wieder der Beziehung selbst dienen zu lassen. Der Beziehung zu uns selbst und der Beziehung zum Anderen. Dazu sind vier Schritte in der Kommunikation wesentlich: Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis, Bitte.

„Für mich geht es bei diesem wertvollen Geschenk um Präsenz, und das ist wirklich die Essenz der Gewaltfreien Kommunikation.“ (M. Rosenberg).

  1. „Mitfühlend leben. (Selbst)Mitgefühl und Achtsamkeit zur Stärkung (seelischer) Gesundheit“: Do., 08. Oktober 2020, 19 – 20.30 Uhr

Mitgefühl verlangt eine mutige Haltung, um eigenes und fremdes Leiden zu erkennen, zu lindern und vielleicht sogar zu vermeiden. Neuere Forschungen weisen nach, was die großen Weltreligionen schon wussten: die Entwicklung und Praxis des Mitgefühls wirkt sich unmittelbar auf unser körperliches und seelisches Wohlbefinden aus. Mitgefühl ist dabei die Fähigkeit, Schmerz und Leid bei sich und bei anderen zu empfinden, gepaart mit dem Wunsch, Schmerz zu lindern. Und mit der Bereitschaft, dafür Verantwortung zu übernehmen. Das bedeutet auch: zu lernen, die Wüste im Inneren zu bewässern, und vielleicht auch für andere Oase sein zu können.

  1. „Emotionen als Ressourcen“: Do., 12. November 2020, 19 – 20.30 Uhr

Emotionen als Ressourcen zu nutzen, kann einer Entdeckungsreise gleich kommen: „Im Grunde reist man am besten, wenn man fühlt.“ (Fernando Pessoa). Im Alltag neigen wir dazu, unsere Gefühle in „gute“ und „schlechte“ Gefühle einzuteilen. Leider erweist sich dies oft nicht als dienlich, weder dem Leben noch dem eigenen Entwicklungsprozess gegenüber. Günstiger scheint es, unsere Gefühle in „gesunde“, unmittelbare Gefühle und „ungesunde“ Gefühle zu unterteilen: gesunde (adaptive) Gefühle können durchaus heftig sein und auch Wut kann dazu gehören. Adaptive Gefühle sind solche, die hilfreich sind und in sinnvolle Handlungen umgesetzt werden können. Und mit unseren wesentlichen und zentralen Bedürfnissen wie z.B. Bindung  und Orientierung zusammen hängen. Zu verstehen, welche vier zentrale Funktionen Gefühle haben, kann uns helfen, die eigenen und fremden Gefühle besser wahrzunehmen, zu verstehen und ihnen konstruktiven Ausdruck zu geben.

 

  1. „Die Rauhnächte: Magische Zeit zwischen den Jahren“: Do., 10. Dezember 2020, 19 – 20.30 Uhr

Die Rauhnächte haben eine sehr lange Tradition. Die Zeit zwischen den Jahren ist entstanden durch die Differenz in der Zeitenrechnung des Sonnen- und Mondjahres. Die Rauhnächte werden seit Jahrhunderten als magisch erlebt; sie wecken oft auch unmittelbar unsere Sehnsucht nach einem Leben im Einklang mit der Natur und nach gelebter Spiritualität. In den 12 Nächten der Rauhnächte steht jede Nacht für einen Monat des Kalenderjahres. Indem wir im Alltag bewusst eine <Lücke> lassen und uns in die Stille begeben, können neue Impulse und Antworten entstehen, die uns auf dem Lebensweg weiterhelfen können.

 

Donnerstags, 19 – 20.30 Uhr:

Vortrag und Raum für Austausch und Fragen

Kosten: 5 € (ermäßigt 3 €)

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Da die Anzahl der Sitzplätze begrenzt ist:

bitte kurze (unverbindliche) Voranmeldung per Mail (michels@praesenz.net) oder per Telefon (0761 – 151 79 47). Vielen Dank!

 

Raum für Präsenz und Gewaltfreie Kommunikation (GFK)

Sa., 20.06.2020 (9 – 16 Uhr) : Präsenz-Arbeit und GFK: Eine Sprache, die das Leben und die Liebe bereichert

Sa., 26.09.2020 (9 – 16 Uhr) : Präsenz-Arbeit und GFK: Eine Sprache, die das Leben und die Liebe bereichert

Sa., 05.12.2020 (9 – 16 Uhr): Präsenz-Arbeit und GFK: Eine Sprache, die das Leben und die Liebe bereichert (Vertiefungsseminar)

Kosten pro Termin: 95 €

Die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg bietet, ergänzt und bereichert durch PrEssenz®-Übungen (nach Joel Weser) und Präsenz-Arbeit, eine wertvolle Basis an, eine wertschätzende Beziehung zu sich und zu Anderen zu entwickeln, die Verbundenheit und Vertrauen fördert. Sie dient dazu, bewusster wahrzunehmen, die eigenen Gefühle und Bedürfnisse zu erforschen und sich klar auszudrücken.

Bedürfnisorientierte Kommunikation im Sinne der GFK kann daher auch in der Paarbeziehung sehr bereichernd sein.

Seit 2005 biete ich Fortbildungen, Jahresgruppen und IntensivTage zur Gewaltfreien Kommunikation (GFK) in Freiburg an.

„Für mich geht es bei diesem wertvollen Geschenk um Präsenz, und das ist wirklich die Essenz der Gewaltfreien Kommunikation.“ (M. Rosenberg).

Wie das konkret im Alltag umsetzbar ist, wie genau wir z.B.

  • eine empathische Verbindung zu dem herstellen können, was in uns selbst und unserem Gegenüber lebendig ist,
  • warum Gefühle und Bedürfnisse nicht voneinander trennbar sind,
  • wie wir uns selbst immer besser verstehen können, und zwar mit dem Herzen und weniger mit dem Verstand,
  • und inwieweit Ärger durch Denken verursacht wird,
  • und was Präsenz-Übungen darin für uns tun können

wird sowohl Bestand der GFK-IntensivSamstage

als auch der PRÄSENZ-Samstage sein.

OFFENE ABENDE zur Präsenz-Arbeit

Die Offenen Abende bieten Möglichkeiten eigene Themen mit Hilfe der Präsenz-Arbeit (und den PrEssenz®-Übungen nach Joel Weser) zu betrachten und Lösungsansätze zu gewinnen. Was uns wirklich verändert und wachsen lässt, sind unmittelbare Erfahrungen, denn sie beziehen unseren Körper und unsere Sinne mit ein.

Oder wie Carl Rogers es ausdrückt: „Die Tür zur Erfahrung lässt sich nur von innen öffnen.“

Fr., 20.03.2020 (18 – 21 Uhr)

Fr., 15.05.2020 (18 – 21 Uhr)

Fr., 03.07.2020 (18 – 21 Uhr)

Fr., 02.10.2020 (18 – 21 Uhr)

Fr., 04.12.2020 (18 – 21 Uhr)

Kosten pro Abend/Person: 20 €

„Die KRAFT der PRÄSENZ“: IntensivSamstage zur Präsenz-Arbeit

Die Kraft der Präsenz WAHRzunehmen und sie zu nutzen, kann unser Leben nachhaltig verändern. Denn: die eigene Präsenz ist WESENtlich. Denn alles, was wir in unserem Leben tun (oder lassen), bekommt seine besondere Wirksamkeit erst durch die Kraft der Präsenz. Daher werden wir uns in diesem Workshop sieben Zugängen zur Präsenz (nach Joel Weser, PrEssenz®) widmen und so z.B. Klarheit und Einklang in unsere verbale und nonverbale Kommunikation („Körpersprache“) bringen. Was uns wirklich verändert, sind unmittelbare Erfahrungen, die unseren Körper und unsere Sinne miteinbeziehen.  Es ist die gesammelte, gegenwärtige und zugewandte Präsenz, die uns in allen beruflichen und privaten Lebensbereichen stärkt und wachsen lässt.

Sa., 04.07.2020 (9 – 16 Uhr)

Schwerpunkt: Achtsamer Umgang mit Stress

Sa., 12.12.2020 (9 – 16 Uhr)

Schwerpunkt: Mitfühlend leben

Kosten pro Termin: 95 €

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BITTE BEACHTEN:

Vorträge und Seminare:

Andreas-Hofer-Str. 65a, 79111 Freiburg

Vorträge und Seminare

In Vorträgen und Seminaren biete ich Ihnen und Ihrer Institution die Vermittlung von Fachwissen und die Erweiterung von Kompetenzen an.

Während im Rahmen eines Fachvortrags ein Thema dargelegt wird, ermöglicht das Seminar dann einen vertieften Zugang zu dem Thema.

Hier eine Auswahl an Themen, die ich Ihnen und Ihrer Institution als Vorträge oder Seminare anbieten kann:

–     Seminare und Vorträge zu ausgewählten Aspekten der Gesprächsführung nach Carl Rogers

–     Grundlagen und Vertiefung der Gewaltfreien Kommunikation (GFK)

–     Grundlagen Palliative Care (Umgang mit Sterben, Tod und Trauer)

–     Biographiearbeit und würdezentrierte Sterbebegleitung

–     Systemtheorie/Systemisches Arbeiten und Zirkuläres Fragen

–     Vom Umgang mit Scham- und Schuldgefühlen

–     Selbstgefährdendes Verhalten (Selbstverletzendes Verhalten, Suizidalität)

–     EssStörungen (Magersucht, Bulimie, Binge Eating): Herausforderungen und Unterstützungsmöglichkeiten

–     Pubertät und Neurowissenschaften: was passiert im Gehirn während der Pubertät?

–     Angst und Angstabwehr

–     Besonderheiten des Trauerprozesses

–     Werte im Team erlebbar machen

–     Resilienz und Kompetenzen im „Krisenmanagement“

–     Selbstfürsorge

Wichtig ist mir, dass es ein maßgeschneidertes Angebot für Ihr Anliegen, für Ihre Institution ist.

Bitte sprechen Sie individuelle Schwerpunkte und Wünsche mit mir ab und kontaktieren Sie mich einfach telefonisch oder per Kontaktformular.

Vorträge sind für ca. 2 Std konzipiert (ca. 90 min Vortrag plus 30 min Diskussion).

In der aktuellen Ausgabe der Reihe IRP-Impulse (Ausgabe Herbst 2016: „Dem Menschen zugewandt“) ist folgendes Interview abgedruckt worden:

Michels_Es_ist_das_Einzige_IRP_IMPULSE_2_2016

Erwerben können Sie das Themenheft IRP „Dem Menschen zugewandt“ (Herbst 2016) unter:

http://shop.irp-freiburg.de/gymnasium/irp-impulse/irp-impulse-dem-menschen-zugewandt.html