AKTUELLE TERMINE:

RAUM für PRÄSENZ

und

  1. „Vom Umgang mit Angst und Angstabwehr“

Das Erleben von Angst gehört wesenhaft zu uns Menschen. Angst ist unvermeidbar und erfüllt eine lebensnotwendige Funktion: sie warnt uns vor Bedrohungen und vor Gefahr. Ein Zuviel an Angst mindert allerdings unsere Lebensqualität deutlich.

  • Do, 19. September 2019, 19 – 20.30 Uhr
  1. „Vom Umgang mit Trauma und Traumatisierten Menschen“

Nach einer traumatischen Erfahrung ist nichts mehr so wie es einmal war. Eine traumatische Erfahrung kann wie ein Blitz aus heiterem Himmel in das Leben eines Menschen einschlagen, sei es durch schwere Gewalterfahrungen, durch Naturereignisse, schwere Unfälle oder andere Widerfahrnisse.

Traumata hinterlassen oft Spuren, die das ganze Leben des Betroffenen verändern können.

  • Mi., 02. Oktober 2019, 19 – 20.30 Uhr
  1. „Vom Umgang mit Sterben und Tod“

Dank der Hospizbewegung und der Palliativmedizin sind die Tabu-Themen Sterben, Tod und Trauer wieder stärker in den Blick getreten. Das Sterben eines Menschen konfrontiert alle daran teilhabenden Menschen unweigerlich mit der eigenen Angst vor Sterben und Tod. Und lädt in eine Auseinandersetzung ein.

Palliative Care (lat. „palliare“: mit einem Mantel umhüllen) tritt dafür ein, ganzheitlich zu begleiten, Leiden zu lindern und die Lebensqualität zu erhalten oder zu verbessern.

  • Do., 07. November 2019, 19 – 20.30 Uhr
  1. „Vom Umgang mit tiefer Trauer“

Trauer ist ein natürlicher Prozess nach einem schweren Verlust. Durch den Tod eines geliebten Menschen kann das eigene Selbst-, Welt- und Gottesverhältnis nachhaltig erschüttert werden. Trauer erfasst den ganzen Menschen und betrifft Körper, Geist und Seele. Trauer ist zugleich auch die Lösung, und nicht das Problem. Trauer ist Schwerstarbeit für die Seele und Unterstützung ist oft sinnvoll.

  • Do., 12. Dezember 2019, 19 – 20.30 Uhr
  1. „Vom Achtsamen Sprechen und Achtsamen Zuhören“

Gespräche können eine Nahrungsquelle sein. In jeder Kommunikation nehmen wir sowohl die eigenen Gedanken, unsere Art des Sprechens und Handelns wie auch die des Anderen in uns auf. Wir konsumieren all das. Und nährt es mich? Stärkt es oder schwächt es mich?

Wir können, wenn wir gewahr sind, auf achtsame Weise kommunizieren und dadurch Klarheit und Mitgefühl in uns stärken und im Anderen. Alles bedarf der Nahrung, damit es fortbestehen kann, auch Liebe, Hass oder Leiden.

Ideal wäre es, wenn wir ein Sprechen finden, das uns ermöglicht, während des Sprechens in der Erfahrung zu bleiben. Anstatt über etwas zu reden. Ebenso das Achtsame Zuhören: es ist eine wesentliche kommunikative Kompetenz und erfordert ein hohes Maß an Konzentration. Sie ist Hingabe an den Anderen.

  • Do., 16. Januar 2020, 19 – 20.30 Uhr
  1. „Vom Sinn der Scham- und Schuldgefühle“

In ihrer „gesunden“ Form schützt Scham die Unversehrtheit der eigenen Persönlichkeit, dient der Wahrung der eigenen Grenzen und der Respektierung der Grenzen Anderer.

Beschämung dagegen ist ein vernichtendes Gefühl und trennt ab: von sich selbst und den eigenen Gefühlen. Aber auch von den Ressourcen. Scham isoliert und macht einsam.

Scham und Schuldgefühle hängen eng zusammen und bedingen sich gegenseitig. Den Sinn und die Funktion von Schuldgefühlen zu erkennen, kann entlastend wirken.

  • Do., 13. Februar 2020, 19 – 20.30 Uhr
  1. „Von der Kraft in der Krise“

Wir brauchen Herausforderungen, um uns weiterzuentwickeln. Dazu ist es erforderlich, dass wir ab und zu in Situationen geraten, in denen wir (erstmal) mit den „alten Rezepten“ scheitern. Das bedeutet, dass wir nur lernen, Probleme zu lösen, wenn wir auch welche gehabt haben.

Keine Probleme zu haben ist also katastrophal.

Wenn Probleme allerdings so groß sind, dass wir sie nicht alleine lösen können, erscheint es uns oft auch als katastrophal. Dann brauchen wir die Unterstützung anderer, um sie zu lösen. Oder um eine Haltung zu entwickeln, ihnen stand zu halten.

  • Do., 12. März 2020, 19 – 20.30 Uhr
  1. „Von Bildern im Sterbeprozess“

Ein 42-jähriger Mann, der nie zuvor in seinem Leben gemalt hat, beginnt im Sterbeprozess zu malen. 8 Bilder sind sein Vermächtnis: Seine Bilder geben uns Einblicke in seine inneren Prozesse und sein Erleben.

  • Do., 30. April 2020, 19 – 20.30 Uhr
  1. „Vom Aufruhr im Kopf: Pubertät und Neurowissenschaft“

Die Eltern sind doof, die Schule nervt und das Leben ist eine große Baustelle: Pubertät. Der Körper verändert sich jeden Tag ein bisschen und im Gehirn geht einiges durcheinander. Es ist eine Zeit der (großen) Herausforderungen, sowohl für die Heranwachsenden als auch für alle daran Beteiligten.

Ein Mythos besagt, dass Pubertierende von Hormonen „überschwemmt“ werden. Dank der Neurowissenschaft weiß man heute, dass das, was Pubertierende durchleben, hauptsächlich das Ergebnis eines Umbauprozesses im Gehirn ist.

Das Wissen um die Änderungen, die sich dort abspielen, kann helfen, das Zusammenleben und Zusammen-Wachsen zu erleichtern.

  • Do., 28. Mai 2020, 19 – 20.30 Uhr

Donnerstags, 19 – 20.30 Uhr:

Vortrag und Raum für Austausch und Fragen

Kosten: 5 € (ermäßigt 3 €)

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Da die Anzahl der Sitzplätze begrenzt ist:

bitte kurze (unverbindliche) Voranmeldung per Mail (michels@praesenz.net) oder per Telefon (0761 – 151 79 47). Vielen Dank!

 

Raum für Präsenz und Gewaltfreie Kommunikation (GFK)

Sa., 05.10.2019 (9 – 16 Uhr) : Präsenz-Arbeit und GFK: Eine Sprache, die das Leben und die Liebe bereichert

Sa., 02.11.2019 (9 – 16 Uhr) : Präsenz-Arbeit und GFK: Eine Sprache, die das Leben und die Liebe bereichert

Sa., 14.12.2019 (9 – 16 Uhr): Präsenz-Arbeit und GFK: Eine Sprache, die das Leben und die Liebe bereichert (Vertiefungsseminar)

Kosten pro Termin: 95 €

Die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg bietet, ergänzt und bereichert durch PrEssenz®-Übungen (nach Joel Weser) und Präsenz-Arbeit eine wertvolle Basis an, eine wertschätzende Beziehung zu sich und zu Anderen zu entwickeln, die Verbundenheit und Vertrauen fördert. Sie dient dazu, bewusster wahrzunehmen, die eigenen Gefühle und Bedürfnisse zu erforschen und sich klar auszudrücken.

Bedürfnisorientierte Kommunikation im Sinne der GFK kann daher auch in der Paarbeziehung sehr bereichernd sein.

Seit 2005 biete ich Fortbildungen, Jahresgruppen und IntensivTage zur Gewaltfreien Kommunikation (GFK) in Freiburg an.

OFFENE ABENDE zur Präsenz-Arbeit

Die Offenen Abende bieten die Möglichkeit eigene Themen mit Hilfe der Präsenz-Arbeit (und den PrEssenz®-Übungen nach Joel Weser) zu betrachten und Lösungsansätze zu gewinnen. Was uns wirklich verändert und wachsen lässt, sind unmittelbare Erfahrungen, denn sie beziehen unseren Körper und unsere Sinne mit ein. Oder wie Carl Rogers es ausdrückt: „Die Tür zur Erfahrung lässt sich nur von innen öffnen.“

Fr., 20.09.2019 (18 – 21 Uhr)

Fr., 04.10.2019 (18 – 21 Uhr)

Fr., 25.10.2019 (18 – 21 Uhr)

Fr., 08.11.2019 (18 – 21 Uhr)

Fr., 22.11.2019 (18 – 21 Uhr)

Fr., 06.12.2019 (18 – 21 Uhr)

Fr., 13.12.2019 (18 – 21 Uhr)

Kosten pro Abend/Person: 18 €

Raum für Präsenz: Einladung in die Stille

Die Abende sind eine Einladung gemeinsam zu sitzen, mit einer geleiteten Meditation und anschließender Gelegenheit zum Austausch (Einübung in: „Achtsam Sprechen – Achtsam Zuhören“)

Di., 24.09.2019, 19 – 20.30 Uhr

Di., 01.10 2019, 19 – 20.30 Uhr

Kosten: „Hut-Spende“

Sie wünschen sich mehr RAUM für PRÄSENZ? Sie wollen keine Termine und Angebote verpassen? Sie haben Interesse an einer Gruppe Gleichgesinnter?

Dann abonnieren Sie kostenlos den Präsenz_Newsletter, der monatlich erscheint (Abo unter www.praesenz.net)

Dr. Sandra Michels

Praxis: Andreas-Hofer-Str. 64

79111 Freiburg

0761 – 151 79 47

michels@praesenz.net

Vorträge und Seminare: Andreas-Hofer-Str. 65a

Vorträge und Seminare

In Vorträgen und Seminaren biete ich Ihnen und Ihrer Institution die Vermittlung von Fachwissen und die Erweiterung von Kompetenzen an.

Während im Rahmen eines Fachvortrags ein Thema dargelegt wird, ermöglicht das Seminar dann einen vertieften Zugang zu dem Thema.

Hier eine Auswahl an Themen, die ich Ihnen und Ihrer Institution als Vorträge oder Seminare anbieten kann:

–     Seminare und Vorträge zu ausgewählten Aspekten der Gesprächsführung nach Carl Rogers

–     Grundlagen und Vertiefung der Gewaltfreien Kommunikation (GFK)

–     Grundlagen Palliative Care (Umgang mit Sterben, Tod und Trauer)

–     Biographiearbeit und würdezentrierte Sterbebegleitung

–     Systemtheorie/Systemisches Arbeiten und Zirkuläres Fragen

–     Vom Umgang mit Scham- und Schuldgefühlen

–     Selbstgefährdendes Verhalten (Selbstverletzendes Verhalten, Suizidalität)

–     EssStörungen (Magersucht, Bulimie, Binge Eating): Herausforderungen und Unterstützungsmöglichkeiten

–     Pubertät und Neurowissenschaften: was passiert im Gehirn während der Pubertät?

–     Angst und Angstabwehr

–     Besonderheiten des Trauerprozesses

–     Werte im Team erlebbar machen

–     Resilienz und Kompetenzen im „Krisenmanagement“

–     Selbstfürsorge

Wichtig ist mir, dass es ein maßgeschneidertes Angebot für Ihr Anliegen, für Ihre Institution ist.

Bitte sprechen Sie individuelle Schwerpunkte und Wünsche mit mir ab und kontaktieren Sie mich einfach telefonisch oder per Kontaktformular.

Vorträge sind für ca. 2 Std konzipiert (ca. 90 min Vortrag plus 30 min Diskussion).

In der aktuellen Ausgabe der Reihe IRP-Impulse (Ausgabe Herbst 2016: „Dem Menschen zugewandt“) ist folgendes Interview abgedruckt worden:

Michels_Es_ist_das_Einzige_IRP_IMPULSE_2_2016

Erwerben können Sie das Themenheft IRP „Dem Menschen zugewandt“ (Herbst 2016) unter:

http://shop.irp-freiburg.de/gymnasium/irp-impulse/irp-impulse-dem-menschen-zugewandt.html